Liebe Teilnehmerin/ lieber Teilnehmer,
Bitte lesen Sie diese Information sorgfältig durch und entscheiden Sie anschließend, ob Sie am Pre-Screening von Edu:Social Health Care teilnehmen möchten. Die Teilnahme am Pre-Screening ist freiwillig und Voraussetzung für die Studienteilnahme. Die Studie Edu:Social Health Care wird von der
Max-Planck-Gesellschaft in Kooperation mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU)
durchgeführt.
Zweck der Studie
In der Interventionsstudie ist die Durchführung eines evidenzbasierten Online-Trainingsprogramms
geplant, das speziell auf Studierende im Gesundheitswesen ausgerichtet ist. Durch die Förderung sozioemotionaler Kompetenzen, Empathie und eines gesunden Umgangs mit Stress soll nicht nur das psychische Wohlbefinden der Teilnehmenden gestärkt, sondern auch die Zusammenarbeit und das
soziale Klima unter allen Studierenden an der PMU verbessert werden. Ziel ist es, Lern- und
Arbeitsumgebungen zu schaffen, die Resilienz, Empathie und Mitgefühl fördern und dadurch langfristig zu einer gesünderen und menschlicheren Gesundheitsversorgung beitragen.
Je nachdem, ob Sie sich für die Teilnahme am Training (Interventionsgruppe) oder für die Teilnahme
an der Kontrollgruppe angemeldet haben, nehmen Sie an den gleichen Haupterhebungen teil. In der
Interventionsgruppe erfolgt zusätzlich die Teilnahme am Training sowie wenige Erhebungen in direkter
Verbindung mit den Übungen.
Die hier stattfindende Vortestung (Pre-Screening) zur Teilnahme an der Interventionsstudie Edu:Social
Health Care erfolgt, um zunächst die Ein- und Ausschlusskriterien abzufragen, die für eine weitere
Teilnahme an der Studie notwendig sind. Sollten Sie die Kriterien zur Studienteilnahme nicht erfüllen,
erhalten Sie trotzdem eine Aufwandsentschädigung von 10€.
Voraussetzungen zur Teilnahme an der Studie
Für die Teilnahme an Edu:Social Health Care gilt:
o Alter zwischen 18 und 65 Jahren
o Für die Interventionsgruppe: Aktiv eingeschriebene Student/in an der PMU;
Für die Kontrollgruppe: Student/in der PMU oder Alumnus der PMU mit Abschluss nach 2020 oder
Mitarbeiter:in der PMUVerständnis der deutschen Sprache
o Verständnis der deutschen Sprache
o Keine Symptome einer psychiatrischen Erkrankung
innerhalb der letzten beiden Jahre
o Verfügbarkeit eines zuverlässigen Zugangs zum Internet sowie der notwendigen technischen Ausstattung (Computer oder Laptop oder Tablet, und Mobiltelefon mit Internetzugang)
o Informiertes Einverständnis
Ablauf und Dauer der Teilnahme an dem Pre-Screening
Das Pre-Screening besteht aus einer kurzen Fragebogenerhebung, die online über die Studien-App
durchgeführt wird, und dem Telefonat mit einem der Interventionstrainerinnen und -trainer. Der Pre-Screening-Fragebogen wird etwa 20 min dauern.
Die Daten aus dem Pre-Screening helfen uns dabei, Teilnehmende auszusuchen, die bestimmten
wissenschaftlichen Kriterien für die Studie entsprechen. Das Pre-Screening ist eine Voraussetzung, um
an der Interventionsstudie teilnehmen zu können. Die Gruppenzugehörigkeit (Interventionsgruppe
oder Kontrollgruppe) ergibt sich unabhängig vom Pre-Screening aus dem Zeitpunkt der Anmeldung
über die Projekt-Website. Eine zufällige Zuteilung erfolgt nicht.
Personen der Interventionsgruppe werden nach dem Pre-Screening per E-Mail zu einem
Gesprächstermin eingeladen, in dem ausführlich die geplante Intervention und Studie vorgestellt wird
sowie Rückfragen beantwortet werden können.
Bevor die Studie beginnt, erhalten alle Studienteilnehmenden eine Einladung per E-Mail, in der die Studienteilnahme final bestätigt werden kann.
Im Folgenden werden Sie entsprechend der Richtlinien für wissenschaftliche Studien umfangreich über
Nutzen, mögliche Risiken und den Datenschutz aufgeklärt. Nach Durchsicht der Datenschutzerklärung
können Sie Ihre Teilnahme am Pre-Screening bestätigen und werden anschließend automatisch zu den
Fragebögen weitergeleitet
Mögliche Risiken
Die Vortestung zur Teilnahme an der Interventionsstudie Edu:Social Health Care birgt keinerlei
Risiken, außer dass sie zu einer Reflektion über deine persönlichen Erfahrungen beitragen kann.
- Nutzen des Pre-Screenings für die Allgemeinheit
Die Erkenntnisse aus Edu:Social Health Care sollen zukünftig dazu beitragen, gezielte
Präventionsansätze zur Förderung des Wohlbefindens zu entwickeln und umzusetzen, insbesondere für
Personen des Gesundheitswesens. Ziel ist es, die Resilienz und soziale Zusammenarbeit in Berufen, die
einem hohen Burnout-Risiko ausgesetzt sind, zu stärken. Zudem sollen soziale Fähigkeiten wie
Empathie, (Selbst)Mitgefühl und Zuhören trainiert werden.
- Umstände, die zum Abbruch der Studie führen können
Die Teilnahme kann jederzeit von beiden Seiten ohne Angabe von Gründen widerrufen werden, ohne
dass daraus Nachteile entstehen.
Datenschutzinformationen Pre-Screening
Bitte lesen Sie diese Information sorgfältig durch und entscheiden Sie anschließend, ob Sie an diesem
Teil von Edu:Social Health Care teilnehmen möchtest. Ihre Teilnahme an der Studie ist freiwillig.
Edu:Health Care ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der Paracelsus Medizinischen
Privatuniversität (PMU) und der Max-Planck-Gesellschaft und wird von der Max-Planck-Gesellschaft
durchgeführt und finanziert. Die Datenerhebung erfolgt in Kooperation mit der Paracelsus
Medizinischen Privatuniversität (PMU). Die PMU ist für die Rekrutierung,
Teilnehmer/innenvalidierung, also ob Studienteilnehmer:innen tatsächlich an der PMU
eingeschriebene Studierende sind (bzw. in der Kontrollgruppe auch Mitarbeiterinnen oder Alumni),
und standortbezogene Koordination verantwortlich.
Alle von Ihnen erhobenen Daten werden entsprechend der Datenschutzgesetze (EU
Datenschutzgrundverordnung Bundesdatenschutzgesetz) gespeichert und wissenschaftlich ausgewertet. Ihre Kontaktdaten aus dem Pre-Screening (z.B. Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse,) und Studiendaten (erhobene wissenschaftliche Daten) werden getrennt voneinander gespeichert. Die
Studiendaten werden unter einer individuellen Codierung gespeichert (pseudonymisiert) und
miteinander durch eine Codierungsliste verknüpft. Bei der Auswertung sehen die wissenschaftlichen
Mitarbeitenden nur diese Codierung und nicht deine Kontaktdaten wie zum Beispiel deinen Namen. Sie
wissen also bei der Auswertung nicht, von wem die Studiendaten stammen.Nur über die Codierungsliste
kann ein Bezug zwischen den Studiendaten und deinen Kontaktdaten hergestellt werden. Diese
Zuordnung darf nur von befugten Personen (nicht wissenschaftliche Mitarbeitende, sondern
Projektkoordination), die an der Studie beteiligt sind, hergestellt werden. Nur das Koordinationspersonal hat entsprechend Zugang zu der Codierungsliste, die die Verknüpfung individueller identifizierbarer Informationen mit den codierten Studiendaten ermöglicht. Die Codierungsliste wird bis zum Ende der Studie aufbewahrt, danach können die Daten nicht mehr mit Namen verknüpft werden.
Die Einwilligungserklärung wird in elektronischer Form auf einem Server der MPG aufbewahrt. Eine
Re-Identifizierung erfolgt nur, wenn dies erforderlich ist, z.B. um deine Rechte zu wahren oder um die
Plausibilität der Studienergebnisse zu prüfen.
Die Fragebogendaten werden online über die Studien-App erhoben, die von der Softwarefirma Reinstil
entwickelt wurde und die auf einem zugriffssicheren Forschungsserver der MPG betrieben wird. Mit der
Softwarefirma Reinstil besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag. Die Fragebogendaten werden den Mitarbeitenden des Projektes ausschließlich pseudonymisiert zum Zwecke der Auswertung zugänglich gemacht.
Die Studiendaten werden aus Gründen der guten wissenschaftlichen Praxis der Deutschen
Forschungsgemeinschaft und den Regeln des MPG für mindestens 10 Jahre gespeichert. Dies hat den
Sinn, dass andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erzielte Ergebnisse auf ihre Richtigkeit
überprüfen können. Anschließend werden die Daten gelöscht.
Die während des Pre-Screenings erhobenen Kontaktdaten werden bis Ende 2027 aufbewahrt, um
mögliche Unklarheiten in den Daten aufzulösen. Nach diesem Zeitraum wird die Codierungsliste, die es
erlaubt, Studiendaten mit einer Person in Verbindung zu bringen, gelöscht. Sofern nicht bis Ende der Studienteilnahme eine Einwilligung zurückgezogen wurde, bewahren wir die Studiendaten zum Zweck
der wissenschaftlichen Nachverfolgung und für eine eventuelle Sichtung von wissenschaftlichen
Journalen für den genannten Zeitraum von 10 Jahren auf. Dies ist Teil der guten wissenschaftlichen
Praxis.
Im Falle einer Veröffentlichung von Studienergebnissen bleibt Ihre Identität unbekannt, d.h. eine
Zuordnung der Daten zu Ihrer Person ist nicht möglich, und es ist auch nicht aus den Daten ersichtlich,
dass Sie an einer Untersuchung teilgenommen haben.
1. Widerruf der Einwilligung
Durch Ihre Einwilligung gestatten Sie uns die Nutzung Ihrer Daten gemäß den angegebenen
Bedingungen. Sie können Ihre Einwilligung zur Speicherung und Nutzung der Daten bis zur Löschung
der Codierungsliste und den entsprechenden Kontaktdaten widerrufen, ohne dass Ihnen Nachteile
daraus entstehen. Bitte beachten Sie, dass die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung Ihrer Daten nicht berührt wird, Art. 7 Absatz 3 DSGVO. Das heißt, dass die Daten, die bereits in
wissenschaftliche Auswertungen eingeflossen sind, nicht von dem Widerruf berührt sind. Einzelheiten
können Sie der Einverständniserklärung im Anschluss an diese Teilnahmeinformationen entnehmen.
Außerdem haben Sie jeweils das Recht:
o auf Auskunft über alle zu Ihrer Person verarbeiteten und gespeicherten Daten sowie zur
Empfängerin/ zum Empfänger, an die Daten weitergegeben werden oder wurden, Art. 15 DSGVO;
o auf Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten, Art. 16 DSGVO;
o auf Löschung unter der Voraussetzung, dass bestimmte Gründe vorliegen. Dies ist insbesondere der
Fall bei unrechtmäßiger Verarbeitung oder wenn die Daten zu dem Zweck, zu dem sie erhoben oder
verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig sind, du die Einwilligung widerrufst und eine
anderweitige Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung nicht gegeben ist oder anstelle des
vorbenannten Widerspruchs nach Art. 21 DSGVO unter den dort genannten Voraussetzungen.
Sofern die Löschung die Ziele eines im wissenschaftlichen Interesse durchgeführten
Forschungsprojektes zunichtemachen oder wesentlich erschweren würde, besteht kein Recht auf
Löschen, Art. 17 Absatz 3 DSGVO.
o Auf Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, insbesondere wenn die
Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Einschränkung anstelle des Löschens verlangen (siehe
dort) oder solange streitig ist, ob die Verarbeitung personenbezogener Daten rechtmäßig erfolgt,
Art. 18 DSGVO.
2. Fragerecht
Zur Wahrnehmung der vorgenannten Rechte oder bei Fragen zum Ablauf der Studie oder zum
Datenschutz wende dich bitte jederzeit an die Studienleitung des Edu:Social Health Care Projekts:
Prof. Dr. Tania Singer ï Social Neuroscience Lab, Max Planck Gesellschaft
Adresse: JFK Haus. Bertha-Benz-Str. 3, 10557 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 23608 1513
E-Mail: health@edusocial-projekt.de
Bei Anliegen zur Datenverarbeitung und zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen
können Sie sich auch an die Datenschutzbeauftragte der MPG wenden:
Heidi Schuster ï Generalverwaltung der Max Planck Gesellschaft
Adresse: Hofgartenstr. 8, 80539 München
Telefon: +49 (0) 89. 21081554
E-Mail: datenschutz@mpg.de
Bei Anliegen zur Datenverarbeitung und zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen
können Sie sich auch an die Datenschutzbeauftragte der PMU wenden:
Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg –Privatstiftung
Adresse: Strubergasse 21, A - 5020 Salzburg
E-Mail: datenschutz@pmu.ac.at
Sie haben auch ein Beschwerderecht bei der für den Datenschutz zuständigen Aufsichtsbehörde: das
Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA). Alternativ haben Sie für den Fall, dass Sie
eine Datenverarbeitung für rechtswidrig halten, die Möglichkeit, bei der zuständigen Aufsichtsbehörde
für die MPG Beschwerde einzureichen:
Adresse: Postfach 1349, 91504 Ansbach
Bei Fragen zur Einverständniserklärung, können Sie sich auch an die Salzburger Patientenvertretung
wenden.
Adresse: Michael-Pacher-Straße 36, 5020 Salzburg
Telefon: +43 (0) 662 8042-2030
Fax.: +43 (0) 662 8042-3204
E-Mail: patientenvertretung@salzburg.gv.at
Versicherungsschutz
Hiermit werden Sie darüber aufgeklärt, dass keine Versicherung für Sie als studienteilnehmende Person
abgeschlossen wurde.
3. Ethisch-rechtliche Grundlagen
Diese Studie wird unter Berücksichtigung der Richtlinien der Deklaration von Helsinki zur Forschung
am Menschen in der revidierten Fassung von Hongkong, den Grundsätzen für die ordnungsgemäße
Durchführung der klinischen Prüfung sowie den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft
durchgeführt. Das Projekt entspricht dem Memorandum für Gute Wissenschaftliche Praxis der
Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Der Studienplan, nach welchem diese Studie durchgeführt wird, wurde der zuständigen
Ethikkommission zur Begutachtung vorgelegt und von ihr bewilligt. Das Social Neuroscience Lab
verpflichtet sich, alle oben genannten Einschränkungen bei der Durchführung der Studie einzuhalten.
Das Datenschutzkonzept folgt der EU-DSGVO.
Das Studienteam erreichen Sie unter:
Telefon: +49 (0) 30 236081513
E-Mail: health@edusocial-projekt.de
Studienleitung Edu:Social Health Care:
Prof. Dr. Tania Singer ï Social Neuroscience Lab, Max Planck Gesellschaft
Wissenschaftliche Koordination PMU Campus Salzburg:
Ass.Prof. Dr. Patrick Kutschar | Institut für Pflegewissenschaft und -praxis, Paracelsus Medizinische
Universität Salzburg, E-Mail: patrick.kutschar@pmu.ac.at
Dr. Beate Priewasser | Institut für Early Life Care, Paracelsus Medizinische Universität Salzburg, EMail: beate.priewasser@pmu.ac.at
Einverständniserklärung zur Teilnahme an dem Pre-Screening
Ich bin über Wesen, Bedeutung und Tragweite des Pre-Screenings aufgeklärt worden. Ich habe die
Information zum Zweck der Teilnahme am Pre-Screening gelesen und verstanden.
Ich fühle mich körperlich und psychisch in der Lage, am Pre-Screening teilzunehmen. Ich bin darauf
aufmerksam gemacht worden, dass die Teilnahme am Pre-Screening jederzeit von beiden Seiten ohne
Angabe von Gründen widerrufen werden kann, ohne dass mir daraus Nachteile entstehen.